Wir alle hinterlassen Spuren auf unserem blauen Planeten. Manche davon sind riesig groß und weithin sichtbar, andere sind winzig klein und kaum mit bloßem Auge zu erkennen. Manche dieser Spuren verschwinden schon nach kurzer Zeit, andere bleiben lange oder für immer. Auch in einer unserer wertvollsten Ressourcen, unserem Wasser lassen sich die Hinterlassenschaften unseres Lebens, unserer Lebensumstände aufspüren.

 

Mit dem Projekt „Den Spurenstoffen auf der Spur in Dülmen“ machen wir uns auf die Suche, nach speziellen, kleinsten, aber doch spürbaren Hinterlassenschaften in unserem Abwasser. Wir suchen nach Arzneimittelrückständen, die über das Abwasser in unsere Gewässer und damit weiter in den Wasserkreislauf gelangen. Wir stellen Fragen nach den Wirkstoffen, nach deren Rückständen, nach Art der Verwendung und Umgang mit den Reststoffen. Wir erfassen und analysieren die Verbrauchsmengen, dabei benötigen wir die Unterstützung vieler Partner im Gesundheitsssektor und besonders der Bürgerinnen und Bürger aus Dülmen. Schließlich zeigen wir Wege zur Vermeidung und zur Reduzierung der Einträge über das Abwasser in unsere Gewässer an der Quelle auf.

Die Träger

Das Projekt „Den Spurenstoffen auf der Spur in Dülmen“ oder kurz „DSADS“ wird getragen vom Land NRW, der Stadt Dülmen und dem LIPPEVERBAND. Es ist auf 2 Jahre angelegt, wird vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV) gefördert und vom Europäischen INTERREG-IV-B-Programm im Rahmen des Projekts „NoPILLS“ co-finanziert.

„DSADS“ ist nur möglich mit kompetenten Partnern:

 

 

noPiLLS in waters

„noPILLS in waters“ ist ein europäisches Kooperationsprojekt mehrerer Länder. Ziel ist es, die Belastung von Gewässern durch Medikamentenrückstände zu reduzieren. Dies kann auch durch technische Maßnahmen stattfinden, vor allem aber dadurch, dass von vorneherein weniger pharmazeutische Rückstände ins Abwasser gelangen, durch geändertes Konsumentenverhalten, durch nachhaltige Entsorgung und z.B. begleitet durch technische Innovationen.

Mehr zu den Partnern und ihren Projekten finden Sie hier.